In unserem 2 wöchentlichen Übungszyklus stand nicht zuletzt auf Grund der schlechten Witterung eine etwas theoretischere Schulung auf dem Programm. Kassier AW Weiermann Christian, der erst vor kurzem einen Schriftfüherlehrgang besuchte, veranschaulichte welche organistatorischen Tätigkeiten das ganze Jahr über, im Feuerwehrwesen anstehen. Außerdem wurde das richtige Ausfüllen von diversen Protokollen sowie des Einsatzberichtes durchbesprochen und diskutiert.
Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Hans-Peter Raffelsberger grüßte alle Ehrengäste und Feuerwehren des Bezirkes.
Er berichtete in seinem Bericht vom abgelaufen Jahr. Es gab rund 400 Brandeinsätze und 2300 technische Hilfeleistungen!
Unter den Ehrungen befand sich auch die Jugendgruppe der Feuerwehr Hohenzell, die die Berwerbsplakete in Bronze erhielt!
Die musikalische Umrahmung gestaltete die Feuerwehrmusik Eberschwang.
Die Übung inkludierte nicht nur die Annahme eines technischen Einsatzes; auch alle motorbetriebenen Geräte wurden wieder eingesetzt, um deren Funktionstüchtigkeit zu prüfen.
Daher wurden folgende Tätigkeiten durchgeführt:
Bei der am 20. März abgehaltenen Jahreshauptversammlung im GH Thomas wurde Vergangenes revuepassiert und ein Blick in die Zukunft gewagt.
Zahlreiche Ehrengäste wohnten unserer Versammlung bei. Darunter befanden sich u.a. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Hans-Peter Raffelsberger, als Vertreter des Abschnittes Ried-Süd OAW Jürgen Bauchinger, Vizebürgermeister Johann Zweimüller, Pfarrer Mag. Josef Bauer und unser langjähriger Bürgermeister Adolf Zechmeister!
Insgesamt 5 Brandeinsätze und 86 technische Einsätze konnten wir heuer verzeichnen. Davon waren 40 Hilfeleistungen für die Wasserversorgung durch den trockenen Sommer nötig. Dabei wurden 133.000 Liter Wasser transportiert.
Bei allen Einsätzen wurden gesamt 407 Mann- und 810 Einsatzstunden geleistet.
Die Medaille für Katastropheneinsatz erhielten 20 Kameraden die im Sommer 2002 beim Rekordhochwasser zahreiche Einsatzstunden verrichteten.
Beförderungen:
Johann Böck zum Brandmeister
Franz Kettl zum Löschmeister
Jakob Pumberger zum Feuerwehrmann
Ehrungen:
Josef Spitzer, Josef Wiesinger (50 jährige Mitgliedschaft)
Friedrich Aspöck, Johann Eder, Hermann Reisecker (40 jährige Mitgliedschaft)
Franz Bader (25 jährige Mitgliedschaft)
Unter starker körperlicher Beanspruchung wurde mit schwerem Atemschutz geübt.
Dabei mussten zum Teil 2 Meter hohe Hindernisse überklettert bzw. ein kleiner Tunnel durchkrochen werden.
Erschwert wurde das Ganze durch das Mitführen eines 20 kg schweren Behälters.
Auch das Retten einer Person wurde über die selbe Strecke geprobt.
Bei dieser Übung wurden die Kenntnisse über die Tragkraftspritze "Fox Alt" wieder erneuert bzw. den Jüngeren näher gebracht.
Besonderes Augenmerk wurde auf Fehlersuche beim Ansaugen gelegt.
Der Wasserverbrauch wurde mittels selbgebauten, provisorischen Wasserwerfer simuliert. Dieser Wasserwerfer stellt sich aus Stützkrümer, Verteiler und B-Rohr zusammen.
Anlass für diese Übung war die seit wenigen Jahren zuhnehmende Anzahl der hohen Objekte (ISG- bzw. Greil-Bauten) in Hohenzell.
Besichtigt wurde die nähere Umgebung der Gebäde bzw. die äußerlichen und innerlichen Angriffsmöglichkeiten.
Weiters testen wir mittels Schiebeleiter die Erreichbarkeit aller Stockwerke.
Bei einer Innenbesichtigung wurden alle Hauptsperrvorrichtungen (Wasser, Heizung, Strom) genauerstens erklärt.
Wie jedes Jahr ehrten die Hohenzeller Feuerwehren den Hl. Florian als Feuerwehrpatron. Zahlreiche Ehrengäste wohnten im Jahr des Hl. Florian der Feier bei.
Nach der Aufstellung beim ehem. GH Sternbauer folgte der Einzug in die Pfarrkirche unter dem Kommando des Pflichtbereichskommandanten HBI Oberreiter Manfred begleitet von der Musikkapelle Hohenzell.
Den Festgottesdienst leitete Bezirksfeuerwehrkurat Monsignore Mag. Hermann Demmelbauer gemeinsam mit unserem Feuerwehrkuraten Mag. Josef Bauer.
Beim Kriegerdenkmal wurde das Totengedenken mit Kranzniederlegung abgehalten.
Anschließend wurde das gemütliche Beisammensein vom Musikverein Hohenzell feierlich umrahmt.
Es folgten die Ansprachen der Ehrengäste, darunter Vizebürgermeister Johann Zweimüller, Bezirkshauptmann Dr. Franz Pumberger, Feuerwehrkurat Mag. Josef Bauer, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Josef Dick und Ehrenbürger Altbürgermeister Adolf Zechmeister.
Abschließend wurden zahlreiche Feuerwehrmitglieder für ihre Dienste im Feuerwehrwesen geehrt.
| Am 12. Mai waren wichtige ehemalige Funktionäre aus dem Bezirk Ried zu besuch die auf Bezirks- bzw. Landesebene tätig waren, sowie Ehrendienstgradträger! |
Um die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren im Pflichtbereich zu verbessern, wurde am 12. Mai eine gemeinsame Übung mit der FF Engersdorf abgehalten.
Übungsort war in Aching beim Schobernbauern-Hof. Der Übungseinsatzbefehl lautete: Vollbrand der Scheune des landwirtschaftlichen Objektes! Die Wasserentnahmestelle war die Antiesen von welcher zwei B-Zubringleitungen gelegt wurden. Im Hof wurde der umfassende Löschangriff vom Tank Hohenzell aus gestartet, welcher später von Pumpe Engersdorf und Pumpe Hohenzell unterstützt wurde.
Nach den abschließenden Löscharbeiten wurde noch das Pölzen in verschieden Variationen geübt.
Bei der gemeinsamen Übung mit der FF Emprechting, wurde die Bekämpfung eines Scheunenbrandes sowie die Bergung einer verletzten Person geübt.
Übungsannahme war ein Scheunenbrand bei der Familie Stelzhammer in Ficht.
Die Erstbekämpfung wurde durch zwei Hochdruckleitungen des Tanklöschfahrzeuges durchgeführt.
Durch die Kleinlöschfahrzeuge beider Feuerwehren war eine Zubringleitung von der Antiesen zu erstellen. Dabei musste eine Straße überquert werden.
Anschließend wurden 2 Atemschutztrupps zur Rettung eines verletzten Kindes eingestzt, welches schnell gerettet werden konnte.
Am Donnerstag den 10. Juni 2004 wurde wie jedes Jahr die Fronleichnamsprozession von der Feuerwehr feierlich mitgestaltet.
Nach der Aufstellung beim Guggenbauer folgte der Einzug in die Pfarrkirche unter dem Kommando des Pflichtbereichskommandanten HBI Oberreiter Manfred begleitet von der Musikkapelle Hohenzell.
Nach der Hl. Messe folgte die Fronleichnamsprozession bei der 4 Feuerwehren des Pflichtbereiches Hohenzell mit rund 80 Feuerwehrkameraden teilnahmen. Knapp die Hälfte davon aus den Reihen der Feuerwehr Hohenzell.
Am Donnerstag den 17. Juni 2004 fanden einige Aktivitäten im Beisein der Kinder von der Volkschule und des Kindergartens statt.
Zuerst durfte eine Klasse der Volksschule den Bremstest mit dem ÖAMTC - "Hallo Auto" miterleben. Dabei wurde eine Straße von der Feuerwehr ordentlich mit Wasser bedeckt, um den Kindern das Bremsen unter schwierigsten Umständen zeigen zu können.
Anschließend besuchte eine Gruppe des Kindergartens die Feuerwehr. Eifrig wurden die Feuerwehrautos begutachtet und einige Geräte ausprobiert.
Um den Umgang mit der Einbaupumpe im Tanklöschfahrzeug aufzufrischen wurde am 7. Juli 2004 zu diesem Thema eine Übung abgehalten.
Dazu wurden die verschiedenen Varianten der Wasserförderung, die mit der Einbaupumpe im TLF möglich sind, durchgenommen.
Zusätzlich wurde eine Zubringleitung mit der TS12 aufgebaut.
Die Jugend wurde im Umgang mit den Geräten besonders geschult.
4 Tage verbrachte die Jugendgruppe im Feuerwehrjugendlager in Waldzell. Insgesamt nahmen über 2300 Jugendliche aus 6 Bezirken am Jugendlager teil.
Ablauf:
Nach der Anmeldung wurde gemeinsam das Feuerwehrzelt aufgebaut. Um 19:30 Uhr wurde im Beisein zahlreicher Ehrengäste das Jugendlager offiziell durch OBR Hans-Peter Raffelsberger eröffnet.
Am 2. Tag stand zu Beginn ein Besuch in der Kaserne in Ried auf dem Programm. Anschließend ging der erste Teil des Lagertriathlons über die Bühne. Die Highlights am Abend waren eine Bienenzuchtvorführung, Kistenklettern, Real-Life-Wuzzler, Zauberer und Mini-Playback-Show.
Am 3. Tag fand der zweite Teil des Lagertriathlons statt. Der Nachmittag konnte dann zum Abkühlen in den umliegenden Badeanlagen genützt werden. Am Abend nahmen die Jugendlichen an Bienenzuchtvorführungen, Kistenklettern sowie dem Höhepunkt, einer Autogrammstunde mit den Spielern der SV Kletzl Ried, teil. Leider zogen am Abend schwere Gewitter auf. Die Autogrammstunde musste unterbrochen werden, weil der Evakuierungsplan in kraft trat. Alle Teilnehmer wurden im Turnsaal und dem Mehrzwecksaal untergebracht.
Am 4. und somit letzten Tag wurden zahlreiche Siegerehrungen der verschiedenen Wettbewerbe abgehalten und abschließend nahmen alle an der Feldmesse unter Msg. Hermann Demmelbauer teil.
Die Feuerwehr Hohenzell kann auf drei verschiedene Arten Schaum herstellen. Diese verschiedenen Möglichkeiten wurden am 21. Juli 2004 geübt.
Als Erstes wurde mittels einem Mittelschaumrohr + Zumischer eine Schaumdecke erzeugt. Danach probierten wir die Schaumerzeugung mit der HD-Pistole aus und am Ende wurde noch mittels dem Wasserwerfer Schwerschaum produziert.
Einen Besuch stattete uns die Ministrantengruppen der Stadtpfarre Ried im Innkreis bei ihrem diesjährigen Ministrantenausflug ab.
Dabei wurde der Ministrantengruppe eine kleine Leistungsschau im Stationenbetrieb vorgeführt. Sie bekamen eine umfangreiche Vorführung der Einsatzfahrzeuge bzw. der Einsatzbekleidung durch Zeugwart AW Wagner Karl, sowie eine Einführung der Atemschutz-Geräte durch AS-Wart HBM Pumberger Johannes. Kommandant HBI Oberreiter Manfred führte die Gruppe durch unser neues Zeughaus und erklärte ihnen den Zweck unserer Einrichtungen. Außerdem hatte jeder die Möglichkeit an der Spitze eines Löschangriffes mitzuwirken.
Da das Wetter nur bedingt mitspielte, konnten nicht alle geplanten Vorführungen durchgeführt werden.
Abschließend wurde die Veranstaltung mit einem gemütlichen Grillabend beendet.
Traditionell wurde der Frühschoppen auch heuer am 15. August zu Maria Himmelfahrt beim Feuerwehrhaus abgehalten.
Die Zahlreichen Besucher konnten aus einer umfangreichen Speisekarte (u.a. Spanferkel, Schopf, Pizza) auswählen. Zudem stand eine große Auswahl an Kuchen und Mehlspeisen zu Verfügung.
Rund 50 Kinder besuchten am 20. Aug. 2004 die Feuerwehr Hohenzell um einen Einblick in das Feuerwehrwesen zu bekommen.
Insgesamt waren 7 Stationen zu absolvieren:
Station 1: Gendarmerie
Auch die Gendarmerie hatte ein halb-stündiges Programm für die Ferienspasstage zusammengestellt. Unter anderem durften die Kinder einen eigenen Fingerabdruck machen, Schusssichere Westen und Panzeruniformen anprobieren, Handschellen anlegen, Alkotests durchführen, Radarmessungen machen und schlussendlich auch noch einem Polizeihund auf die Pfoten schauen.
Station 2: Film über die Feuerwehrjugend
Zur Einstimmung auf Station 3 wurde den Kindern ein Film über das Jugendfeuerwehrwesen gezeigt.
Station 3: Feuerwehrjugend
Bei dieser Station lernten die Kinder die Grundbegriffe wichtiger Knoten. Außerdem hatte jeder die Möglichkeit mit der Kübelspritze an einem Zielspritzen teilzunehmen.
Station 4: Einsatzbekleidung und Atemschutz
Jeder Teilnehmer hatte dabei die Gelegenheit, die für Einsätze nötige Schutzbekleidung anzuprobieren. Zudem wurde den Kinder gezeigt, wie die Atemschutzgeräte im Falle eines Einsatzes anzuwenden sind.
Station 5: Technischer Einsatz und Bergeausrüstung
Da bei den Einsätzen der Feuerwehr oft viel Strom benötigt wird, hatte jeder die Möglichkeit ein Notstromaggregat zu starten. Zudem wurden Bergeschere und -spreitzer an einigen Autoteilen vorgeführt.
Station 6: Kleinlöschfahrzeug und Tragkraftspritze
Auf dem Weg zu dieser Station hatte jede Gruppe die Möglichkeit mit einem Einsatzfahrzeug vom Feuerwehrhaus bis nach Aching mitzufahren. Dort wurde das Kleinlöschfahrzeug besichtigt und die Tragkraftspritze vorgeführt. Jeder konnte selber an einem Löschangriff mit Zielspritzen teilnehmen.
Station 7: Tanklöschfahrzeug
Nach einer Besichtigung des Tanklöschfahrzeuges durfte jeder Teilnehmer die etwas entschärfte Hochdruckspritze und den Wasserwerfer bedienen.
Abschließend hatten sich die Kinder ein für ihre zahlreiche und aufmerksame Mitarbeit ein Eis verdient.
Um das Zusammenspiel der einzelnen Feuerwehren weiter zu verbessern, wurde am 25. August 2004 mit den Feuerwehren aus Breiningsham und Ponner geübt.
Als Brandobjekt wurde der Stadl des Rottenbauer in Oberham zur Übung genommen.
Die Erstbekämpfung übernahm die Feuerwehr Hohenzell durch die Hochdruckeinrichtung des Tanklöschfahrzeuges. Die Zubringleitung wurde von der Antiesen über die Oberhamer-Brücke zum Rottenbauer gelegt. Dabei sorgte die Besatzung des Kleinlöschfahrzeuges aus Ponner für die Wasserentnahme, dann förderten die Kleinlöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Breiningsham und Hohenzell die Wassermengen zum Brandobjekt.
Am Mittwoch, 8. September 2004, folgten wir einer Einladung von unserem Kamerad und ÖAMTC-Mitarbeiter Martin Huber in die Räumlichkeiten des ÖAMTC-Ried, wo wir uns Tipps und Erfahrungswerte für technsiche Einsätze holten.
Zu Beginn stand eine Besichtigung des neu gebauten Areals in Hannesgrub auf dem Programm. Durch modernste Einrichtungen wird heute schnellst mögliche Hilfeleistung in Notfällen, sowie Aktivitäten zur vorsorglichen Sicherheit im Straßenverkehr geboten.
Anschließend folgte ein Vortrag bei dem insbesondere auf technische Probleme bei Verkehrsunfällen eingegangen wurde. Moderne Errungenschaften im Automobilsektor erfordern immer häufiger fachspezifische Kenntnisse um bei einem Verkehrsunfall richtig zu reagieren. Insbesondere wurde auf die Gefahr von auslösenden Airbags bei der Bergung mit dem Bergegerät eingegangen. Um die Wucht eines auslösenden Airbag zu veranschaulichen, wurde ein solcher abschließend durch eine Fremdzündung ausgelöst.
Am 25. und 26. September 2004 wurde die Ausbildung zum Truppmann bei der Feuerwehr in Hohenzell abgehalten.
Bei der Ausbildung zum Truppmann wird den zukünftigen Feuerwehrmännern grundlegendes Basiswissen vermittelt. Der Truppmannlehrgang wurde von den Feuerwehren des Pflichtbereichs gemeinsam veranstaltet.
Von der Feuerwehr Hohenzell nahmen daran Michael Auzinger, Dürnberger Josef jun., Hartl Anton, Haslinger Stefan, Kettl Stefan und Weiermann Daniel teil. Insgesamt absolvierten 12 Mann den gemeinsamen Lehrgang.
Der Truppmannausbildung folgt am 10. und 11. Oktober der Truppführerlehrgang des Bezirkes Ried, der dieses Jahr in der Kaserne stattfindet.
Am 29. September 2004 wurde mit dem Notstromaggregat sowie dessen mögliche Verbraucher geübt.
Zu diesen Verbrauchern zählten u. a. der Scheinwerfer, der Winkelschleifer, die HILTI-Säbelsäge und die Tauchpumpen. Außerdem wurde das richtige Verhalten bei nötiger Fremdstarthilfe besprochen. Zusätzlich wurde der neue Hochleistungslüfter und dessen Funktionen genauestens durchgetestet.
Eine hilfreiche Auffrischung für Erste Hilfe im Einsatzfall und im Alltag wurde am Mi, 13. Okt. 2004 unter der Leitung von Dr. Bangerl durchgeführt.
Diese Schulung diente optimal zur Auffrischung des 16-Stündigen Erste Hilfe Kurs, der vor geraumer Zeit bei der Feuerwehr Hohenzell abgehalten wurde.
Besonders eingegangen wurde auf Einsatzfälle im Rahmen des Feuerwehrwesens.
Die BACKDRAFT Night 2004 war auch heuer wieder ein voller Erfolg...
Die diesjährige Pflichtbereichsübung wurde von der Feuerwehr Emprechting im Gewerbegebiet in Emprechting ausgetragen.
Übungsort war der Werkstättenbereich der Firma Pappas. Übungsannahme war ein Brand in der LKW-Werkstätte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war der Einsatz des Atemschutztrupps und unseres neuen Hochleistungslüfters notwendig. Außerdem wurde eine Personenrettung sowie die Bergung zweier Autogenschweißgeräte durchgeführt. Zudem mussten zwei Zubringleitungen mit je 200 Metern Länge aufgebaut werden.
Am Mittwoch, 10 Nov. 2004 wurde eine Schulung zum Thema Lotsendienst und Verkehrsregelung durchgeführt.
Besonderes Augenmerk wurde auf den persönlichen Schutz der Einsatzkräfte am Einsatzort mittels Warnwesten gelegt. Außerdem wurde das Absichern von Unfallstellen mit Triopan, Verkehrsleitkegeln und diversen Lichtquellen besprochen und ausprobiert. Abschließend wurde auch noch auf das Funkverhalten beim Verkehrsregeln eingegangen.
Der Brandort lag vermutlich in der Filteranlage der Pelletiermaschine der Firma Enzlmüller.
Die Feuerwehr Peterskirchen veranlasste eine Alarmstufe 2 Alarmierung, in welcher sich auch die Feuerwehr Hohenzell befindet.
Folgende Aufgabengebiete hatte die Feuerwehr Hohenzell über: Tank Hohenzell führte Erstlöschmaßnahmen durch. Pumpe Hohenzell war für die Zubringleitung und weitere Löscharbeiten zuständig.
Durch die rasche Brandbekämpfung konnte ein Übergreifen auf die gesamte Produktionsstätte des Brennstoffhändlers und -erzeuger verhindert werden.
Insgesamt waren 10 Feuerwehren aus der Umgebung mit rund 150 Einsatzkräften im Einsatz.
Der Brandort lag diesmal vermutlich in einem Sägespänesilo. Unzählige Glutnester (die meist nur schwer lokalisierbar waren) konnten nur durch den Einsatz zahlreicher Atemschutztrupps beseitigt werden. Immer wieder kam es zu kleineren Bränden und Staubexplosionen. Es mussten ca. 180m³ Sägespäne unter schwierigsten Bedingungen entfernt und abtransportiert werden.
Insgesamt standen 13 Feuerwehren mit rund 130 Helfern im Einsatz.